Foto8 Fotografie als Beruf

Foto8 Fotografie als Beruf

Hier also die schon in Foto7 angekündigte Fotoreportage.

Ich zitiere hier einfach mal meine Fernlehrerin:

"Sie haben sich für eine Reportage über das KZ Buchenwald entschieden Da ich selber an diesem Ort vor ca. 8 Jahren war, weiß ich, wie schwer es ist dort zu sein und auch Fotos zu machen. Die Atmosphäre und die einzelnen Stationen hielten Sie gut nachvollziehbar fest und ich möchte nicht mehr darüber schreiben, als dass ihre Arbeit hervorragend ist. Natürlich auch schwer "verdaubar", aber anders ist eine Darstellung von Buchenwald auch nicht möglich. Eine außerordentlich gute Arbeit!”

 

Gedenkstätte Buchenwald

 

„Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben. Insgesamt waren in diesem Zeitraum etwa 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt, darunter 11.000 Juden.[1] Befreit wurde das Lager am 11. April 1945 durch die Häftlinge selbst, unter Deckung der 3. US-Armee; bereits seit dem 8. April hatte ein großer Teil der Häftlinge durch Boykottieren und Sabotieren ihre „Evakuierung“ verhindert und die US- Armee per Funk um Hilfe gerufen.[2][3] Nach Abzug der US-Truppen wurde das Gelände von der sowjetischen Besatzungsmacht als Speziallager Nr. 2 genutzt. Es existierte bis 1950 und forderte 7.000 Todesopfer. Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers ließ die Regierung der DDR 1958 die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald eröffnen. Heute finden sich in der 1991 neugestalteten Gedenkstätte Buchenwald viele Ausstellungen zur Geschichte des Konzentrationslagers.“ (Quelle: Wikipedia)

 

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Der direkte Zugang zum Lager von der Straße und vom Bahnhof führte über den Caracho-Weg.

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„Zoologischer Garten der SS“

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„Arrestbau („Bunker“), erbaut 1937“
Das Lagergefängnis, auch Bunker genannt, war die schlimmste Folterstätte im KZ Buchenwald. Ab Februar 1938 waren die Zellen mit Häftlingen belegt, die mitunter Monate darin verbleiben mussten. Für viele endete die Tortur mit dem Tod. In Zelle 1 verbrachten Menschen ihre letzen Stunden vor der Hinrichtung im Krematorium.
(Quelle: Gedenkstätte Buchenwald)

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Das Lagertor trägt die Inschrift „Jedem das Seine“, welche vom Appellplatz aus zu lesen ist. Diese auf den ersten Blick widersinnige Inschrift war gezielt gewählt. Sie sollte die Inhaftierten täglich im negativen Sinne daran erinnern, dass sie nur das bekommen, was sie verdienen. Buchenwald war das einzige Konzentrationslager, das diese Inschrift trug. Sie wurde vom Bauhaus-Architekten Franz Ehrlich, der bis 1943 selbst in Buchenwald inhaftiert war, auf Befehl der Nationalsozialisten entworfen. Ehrlich wählte hierfür eine als entartet eingestufte Schriftart des Bauhauses, was jedoch der Lagerleitung nie auffiel. (Quelle: Wikipedia)

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„Baracke, Anfang 1945“
„Die an dieser Stelle befindliche Baracke diente während der katastrophalen Überfüllung des Lagers im Frühjahr 1945 als zusätzliche Aufnahmemöglichkeit für kranke Häftlinge. Anfang der fünfziger Jahre demontiert und in einem südthüringischen Betrieb als Verwaltungsbaracke genutzt, wurde sie 1994 hier wieder aufgebaut“
(Quelle: Gedenkstätte Buchenwald)

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Im Rahmen der Gestaltung der Gedenkstätte Buchenwald wurde 1995 die Dauerausstellung „Konzentrationslager Buchenwald 1937-1945“ im größten Gebäude des „Schutzhaftlagers“, der Effektenkammer, eröffnet. Die Effektenkammer diente zur Aufbewahrung aller beweglichen Dinge und erfüllte somit die Funktion eines Magazins. Diese Tatsache floss bei der Gestaltung der Ausstellung mit ein. In stählernen Schränken und Regalen werden Fundstücke, Bilder, Dokumente und Biografien von Opfern und Tätern ausgestellt. (Quelle: Wikipedia)

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“Krematorium, erbaut 1940-1942”
Angesichts der wachsenden Totenzahlen ließ die SS 1940 ein Krematorium errichten und 1942 ausbauen. Die Erfurter Firma Topf & Söhne entwickelte und lieferte die Verbrennungsöfen. Im Leichenkeller des Gebäudes wurden etwa 1100 Menschen stranguliert. (Quelle: Gedenkstätte Buchenwald)

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“Leichenkeller, gebaut 1942”
Über die Rutsche wurden die Leichname in den Keller geworfen wo sie gesammelt, zum Aufzug geschleift und in den Verbrennungsraum gefahren wurden.
An den Wandhaken erdrosselte die SS etwa 1100 Männer. Frauen und Jugendliche. Neben KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen wurden auch Zivilpersonen, zumeist ausländische Zwangsarbeiter von der Gestapo zur Ermordung hierher gebracht. (Quelle: Gedenkstätte Buchenwald)

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“Nachbau der Erschießungsanlage im „Pferdestall“
In einem ehemaligen Pferdestall, westlich des Lagerzauns, wurden ab Herbst 1941 bei 1943/44 etwa 8000 sowjetische Kriegsgefangene durch Genickschuß ermordet. Der Abtransport der Leichname zum Krematorium erfolgte in verzinkten Behältern. Der „Pferdestall“ wurde nach 1945 abgerissen. Ehemalige Häftlinge bauten Mitte der 50er Jahre Teile der Inneneinrichtung nach und installierten sie in der ehemaligen Latrine.
(Quelle: Gedenkstätte Buchenwald)

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Ich hab die Note 1 bekommen. Ich würde mich über mehr Meinungen freuen. Einfach Kommentieren.